Archiv der Kategorie: vdr

Automatisches Netzwerk

Unter windowsxp ist man es gewohnt, dass das Netzwerk automatisch beim Einstecken des Netzwerkkabels über dhcp konfiguriert wird. Für Linux gibt es dafür den ifplugd. Einmal installiert und auf das Interface eth0 konfiguriert, wird das Einstecken des Netzwerkkabels und das Zuweisen der IP mit einem Pieps quittiert.

Korrektur der vdrconvert-Installation

Leider ist die von heise bzw. c’t ausgelieferte vdrconvert-Installation nicht unbedingt geeignet, dvds zu erstellen. Es kam immer zum Abbruch:
ERROR : tcmplex rc=127
Glücklicherweise gibt es eine kleine Anleitung zum Beheben des Fehlers:
Man muss 2 Einstellungen ändern:

/etc/vdr/vdrconvert/vdrconvert.dvd.conf
PPMTOY4M_OPTIONS="-n 1 -F 25:1 -A 59:54 -I t -L -r -v 0 -S 420mpeg2 "

dieser behob den mjpeg 1.8.0 Tools Fehler, ohne dies kam man in der Regel nicht zu Fehler 2

/etc/vdr/vdrconvert/vdrconvert.conf (USE.. einfügen)

TCMPLEX=tcmplex
TCMPLEX_PANTELTJE=tcmplex-panteltje
USE_TCMPLEX_PANTELTJE="yes"

Das wars.

Paket vdr-plugin-atmo erstellt

Nachdem das atmolight-Kit endlich angekommen ist, habe ich aus den Sourcen des Plugins atmo ein debian-Paket erstellt. Das war nach tobis Anleitung gar nicht so wild wie befürchtet, da das Plugin selbst (auf meinem System) gar keine weiteren Abhängigkeiten hatte.

Danach benötigte der Nutzer vdr noch Schreibzugriff auf /dev/ttyS0. Das habe ich gelöst, indem ich ihn zur Gruppe dialout hinzugefügt habe.

Das Quellpaket kann man hier herunterladen.

Speicher aufgerüstet

XXV in der Version 0.80 benötigt beim EPG-Scan und durchsuchen nach Autotimern soviel Speicher, dass der VDR immer wieder anfing zu swappen. Das stört natürlich den Fernsehgenuss durch Festplattenrattern und die Performance beim Aufnehmen und gleichzeitigem Wiedergeben. Nun habe ich meinen VDR auf 512 MB Hauptspeicher aufgerüstet und hoffe, dass der VDR nun störungsfrei läuft.

mysql-installation entmüllen

Leider ist die mysql-Datenbank so eingestellt, dass sie alle Ã?nderungen in /var/log/mysql mitschreibt. Und das sind in 14 Tagen ca 2 GB!
Kommentieren wir also in /etc/mysql/my.cnf die Zeile mit log-bin aus.

VDR-Verzeichnisse

Hier mal eine kleine Liste, wo c’t-vdr 5 seine Dateien verstreut hat:

  • /usr/share/vdr
    hooks für command, recording und shutdown. Manchmal nur symbolische Links auf die Dateien in /etc/vdr/*-hooks/
    Ich habe hier die Konfigurationsdateien für den Aufnahmen-Tausch reingelegt.
  • /etc/vdr
    Alle möglichen Konfigurationsdateien für den ct-vdr die nach Installation angepasst werden können.
  • /var/lib/vdr
    Standardkonfigurationsdateien, die eigentlich nicht verändert werden.

udev einrichten

Nun soll udev zum automatischen Mounten der USB-Geräte eingerichtet werden.

  • Die Geräte-Identifikation
    • Gerät einstecken
    • udevinfo -a -p /sys/block/sda ausführen. Im zweiten Knoten findet man Informationen, mit denen man das Gerät identifizieren kann.
  • Eine eigene udev.rules erstellen
    • Datei /etc/udev/rules.d/010_usbdevices.rules angelegt.
      udev aktualisiert die Konfiguration nur bei Ã?nderungen in genau diesem Verzeichnis.
    • Inhalt:
      # mein usb-stick
      BUS=="scsi", KERNEL=="sd?1", SYSFS{model}=="Flash Disk", NAME="usbstick"
      # meine usb-platte
      BUS=="scsi", KERNEL=="sd?1", SYSFS{model}=="DK23FA-40", NAME="usbdrive"
    • Damit werden der usbstick und die usbplatte automatisch auf die devices /dev/usbstick und /dev/usbdrive zugewiesen. Man kann das nach allen möglichen SYSFS, BUS oder KERNEL – Parametern granularisieren.
  • Die Verzeichnisse anlegen
    mkdir /media/usbstick
    mkdir /media/usbdrive
  • /etc/fstab anpassen:
    # usb kram
    /dev/usbstick /media/usbstick auto defaults,noauto,gid=222,umask=002,quiet,noexec,nodev,showexec,codepage=850,iocharset=i
    so8859-15,nosuid 0 0
    /dev/usbdrive /media/usbdrive auto defaults,noauto,umask=000,quiet,noexec,nodev,showexec,codepage=850,iocharset=iso8859-15,
    nosuid 0 0
  • Nun die Mount- und Unmountskripte erstellen. Den Code habe ich von http://linuxer.onlinehome.de/apps/usb.htm genommen und angepasst.
    • Verzeichnis /etc/dev.d/block/ anlegen
    • Datei usbstick.dev und usbdrive.dev anlegen. Die Dateien heissen also genauso wie die Geräte.
    • Inhalt einer Datei

      #!/bin/sh
      if [ "$ACTION" == "add" ]; then
      if [ "$DEVNAME" == "/dev/usbdrive" ]; then
      if [ $UDEV_LOG ]; then
      logger "usbdrive new device added ($*)[`env`]"
      fi
      mount /media/usbdrive
      fi
      fi
      if [ "$ACTION" == "remove" ]; then
      if [ "$DEVNAME" == "/dev/usbdrive" ]; then
      if [ $UDEV_LOG ]; then
      logger "usbdrive device removed ($*)[`env`]"
      fi
      umount /media/usbdrive
      fi
      fi
      exit 0

ctvdr 5

Hier will ich die Installation des ctvdr5 beschreiben.

  • Heft-CD mit jigdo aufgebohrt und ISO auf eine CDRW gebrannt
  • 400 GB Platte angehängt und von CD gebootet
  • Beim Booten mit den Parametern „auto screen=770“ gestartet, damit die Wiedergabe auf dem Fernseher auch funktioniert.
  • Partitionierung (alles ext3)
  • 4GB /
  • 1GB swap am Ende der Platte
  • den Rest als /home
  • /etc/lirc/hardware.conf gepasst: DEVICE=“/dev/lirc0″
  • /etc/modules angepasst: nvram hinzugefügt, weil das device /dev/nvram nicht von udev angelegt wurde.
  • Grub so angepasst, dass es auch neu startet:
    • /etc/vdr/vdr-nvram-wakeup.conf:SPECIALSHUTDOWN=“echo y | grub-reboot 2 –no-floppy –batch“
    • /boot/grub/menu.lst Den Eintrag NVRAM am ende hinzugefügt:title NVRAM
      root (hd0,0)
      halt
  • graphlcd – LCD: Samsung KS0108 LCD am Parallelen Port
    • /etc/graphlcd.conf – /dev/parport0 auskommentiert
    • /etc/modules ppdev eingetragen
    • adduser vdr lp ausgeführt damit der nutzer vdr auch auf /dev/parport0 zugreifen darf.
  • ssh beschleunigen

    Der sshd macht ein reverse dns lookup auf die interne IP Adresse und wartet das timeout ab. Im lokalen Netz ist das nicht sinnvoll und verzögert das Login.

    In der sshd config (/etc/ssh/sshd_config) kann man den Parameter UseDNS no einfügen um das abzuschalten.

    „Automount“ und dvd-select

    Es gibt neue Scripte –
    /usr/local/src/mount_all.sh und /usr/local/src/reset_dvd.sh

    Beide werden über einen symlink beim systemstart automatisch gestartet:

    ln -nfs /usr/local/src/mount_all.sh /etc/rc2.d/S40mount_all
    ln -nfs /usr/local/src/reset_dvd.sh /etc/rc2.d/S19reset_dvd